Sanierung in Eigenregie: So schützen Sie sich und Ihr Projekt

Wer sein Haus in Eigenregie saniert, spart durch die Muskelhypothek Geld. Doch der Umbau auf eigene Faust birgt finanzielle Risiken. Ein kleiner handwerklicher Fehler, ein ungesichertes Gerüst oder ein Unfall auf der Baustelle können teuer werden. Der Überblick zeigt, welche Versicherungen Bauherren vor, während und nach dem Umbau prüfen sollten.

Private Helfer richtig absichern

Wer bei privaten Bauarbeiten Helferinnen und Helfer einsetzt, muss das Bauvorhaben der BG BAU melden. Das gilt auch bei unentgeltlicher Hilfe durch Freunde, Bekannte oder Angehörige. Die Meldung muss innerhalb einer Woche nach Beginn der Bauarbeiten erfolgen. Wer das versäumt, riskiert Bußgelder und mögliche Regressforderungen.

Zudem sollten Bauherren bei größeren Projekten vor allem drei Versicherungsbereiche prüfen:

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Bauherr haften Sie für Unfälle auf Ihrer Baustelle unbegrenzt mit dem Privatvermögen. Bei kleineren Modernisierungen kann die Privathaftpflicht unter Umständen noch Schutz bieten. Bei größeren Umbauten oder umfassenden Sanierungen ist eine Bauherrenhaftpflicht meist sinnvoll. Sie schützt vor hohen Schadenersatzforderungen und unberechtigten Ansprüchen.

Bauleistungsversicherung

Sie schützt das Bauvorhaben während der Bauzeit vor unvorhergesehenen Schäden, etwa durch Sturm, Starkregen, Vandalismus oder Ausführungsfehler. Beim Diebstahl kommt es auf den Tarif an; häufig sind nur bereits fest eingebaute Teile abgesichert, nicht jedoch frei gelagerte Baustoffe oder Werkzeuge.

Wohngebäudeversicherung

Sie schützt das Gebäude vor Schäden durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser. Informieren Sie Ihre Versicherung jedoch unbedingt vor Beginn größerer Arbeiten. Größere Baumaßnahmen können eine Gefahrenerhöhung darstellen. Wer die Meldung vergisst, riskiert je nach Situation Leistungskürzungen oder andere Nachteile im Schadenfall.

Schutz ab dem ersten Hammerschlag

Die Absicherung sollte bereits vor Beginn der Bauphase geklärt sein. Denn gelagerte Baustoffe, Werkzeuge oder ein provisorisches Gerüst können zur Gefahrenquelle werden. Während einfache Schönheitsreparaturen oft noch über die Privathaftpflicht abgesichert sind, kann bei größeren Sanierungen zusätzlicher Schutz nötig sein. Nach Abschluss sollten ein gestiegener Gebäudewert und zusätzliche Wohnfläche gemeldet werden, um eine Unterdeckung zu vermeiden.

Fazit: Selbst sanieren, gut absichern

Eine Sanierung in Eigenleistung spart Kosten und schafft ein Zuhause nach eigenen Vorstellungen. Wer den Versicherungsschutz frühzeitig prüft, schützt Haus und Privatvermögen.

Versicherungsschutz für private Bauherren bei Sanierungen

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Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt vom Umfang der Arbeiten, den Eigenleistungen und dem Gebäudewert ab. Sie wollen Ihr Sanierungsprojekt absichern? Fordern Sie Ihr individuelles Versicherungsangebot bei den Experten der GEV Versicherung unter (040) 3766 3367 an.